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Geschäftsstelle  

SV KA-Beiertheim e. V.
Hermann-Veit-Straße 3
76135 Karlsruhe

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Mittwoch:
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Freitag:
10.00 - 12.00 Uhr
   

Vereinsgaststätte  

SVK Pavillon
Hermann-Veit-Straße 3
76135 Karlsruhe

Telefon: 07 21/81 86 99

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag:
11:00 Uhr - 14:30 Uhr und
16:30 Uhr - 1:00 Uhr
Samstag und Sonntag:
11:00 Uhr - 01:00 Uhr
   

1989

Der BFV wird aufgelöst.

1979

Eine schwere Zeit liegt nun vor den Verantwortlichen. Im Jahr 1979 muss unser Verein durch den Bau der Südtangente das uns allen ans Herz gewachsene Gelände verlassen. Möge die gute alte Tradition des Beiertheimer Fußballvereins im neuen Gelände in der Günther-Klotz-Anlage, im Interesse unseres geliebten Fußballsport festen Fuß fassen.

 

1977

Wir vertrauen immer wieder auf den alten Beiertheim Kampfgeist, auf unsere Jugend- und Breitenarbeit, auf unsere treuen Mitglieder. So hat es die erste Mannschaft im Spieljahr 1976/77 nach großer Anstrengung zur Meisterschaft gebracht und den Wiederaufstieg in die verdiente A-Klasse geschafft.

 

1967 - 1973

Durch zahlreiche Ausfälle geschwächt, konnte die Mannschaft in den folgenden Jahren keine nennenswerte Rolle spielen. 1973, im Jubiläumsjahr, musste die Mannschaft den bitteren Weg in die B-Klasse antreten. Das war ein Tiefstand, der jedoch durch gute Kameradschaft überwunden wurde.

 

1955 - 1966

Die Entwicklung des BFV nach dieser Zeit ist sowohl in sportlicher, als auch in gesellschaftlicher Beziehung in eine entscheidende Phase getreten. Der Gedanke der nun wieder gefundenen Selbständigkeit gab einen wesendlichen Anlass zur größten Anstrengung. Insbesondere in Bezug auf des Umbau des alten Vereinsheims.

 

Was hierbei in unermüdlicher Arbeit von alt und jung, von Passivität und Aktivität in tausenden von freiwilligen Arbeitsstunden und Geldspenden geleistet wurde, ist einmalig in der Vereinsgeschichte. Der Idealismus hat im Beiertheimer Fußballverein noch eine Pflegestätte, die Erziehung der Jugend auf diesem Wege liegt uns am Herzen und soll Ziel und Zweck unserer sportlichen Betätigung sein.

 

Die alte Tradition gilt es in Zukunft fortzusetzen, den alten Fußballpionieren nachzueifern, die Jugendarbeit zu fördern und zu pflegen und den BFV in eine bessere Zukunft zu führen.

 

Neben den meisten Gründern verlor der Verein 1962 nach über 50-jähriger Tätigkeit seinen Ehrenvorsitzenden Karl Essig, und ein besonderes schwerer Verlust war 1965 das Ableben unseres Hochverdienten Ehrenpräsidenten Wilhelm Reiser nach über 60-jähriger Tätigkeit. Männer, die stets die Tradition des Vereins hochhielten.

 

1946 - 1954

Wechselhaft waren die Spieljahre nach dem Kriege. Unter der Leitung des späteren Ehrenvorsitzenden Karl Essig, der jahrzehntelang in der Verwaltung tätig war, stand die Mannschaft oft in verheißungsvoller Position, doch zu Meisterehren reichte es nicht.

 

Im Jahre 1954, nachdem eine vernünftige Grundlage zur Selbständigkeit der beiden alten Vereine – BFV und Tschft - gefunden war, kam es zur Trennung. Jeder der beiden Vereine ging wieder, seiner alten Tradition gemäß, seinen eigenen Weg.

 

1940 - 1945

Viele Veränderungen brachte der Ausbruch des zweiten Weltkrieges. Das Spielsystem wurde eingestellt, dafür Stadtmeisterschaften mit Ersatz ausgespielt, bis 1943 der Sportbetrieb endgültig ruhte. Die Verbindung unter den Mitgliedern und mit den Sportkameraden an der Front wurde stets aufrechterhalten.

 

Nach Beendigung des Krieges im Jahre 1945, wir hatten viele Verluste zu beklagen, spielte eine Mannschaft zuerst in der Bezirksklasse, konnte sich aber nicht halten, der Abstieg in die A-Klasse musste angetreten werden.

 

Das Vereinsheim war kriegszerstört, viele der alten Kameraden waren vom Krieg nicht mehr zurückgekehrt, insbesondere hatte die Aktivität in der ersten Mannschaft große Verluste erlitten, die nicht auszugleichen waren. Wer in den ersten Nachkriegswochen in den Wirren zurückkam, hat sich zwar unermüdlich wieder in den Dienst der Sache für den BFV gestellt, doch die wenigen hatten Mühe, ein geordnetes Vereinsleben aufrecht zu erhalten.

 

Am 12. Dezember 1945 erfolgte die Verschmelzung der beiden Beiertheimer Vereine; Beiertheimer Fußballverein 1898 e.V. und der Turnerschaft 1884 Karlsruhe-Beiertheim e. V. zum Turn- und Sportclub Beiertheim (TuS). In ihm wurde die Tradition des Beiertheimer Fußballvereins mit der Fußballabteilung fortgesetzt.

 

1933 - 1939

Die Abstiegsbedrohung wurde 1932/33 nach politisch veränderten Verhältnissen durch eine Neuorganisation mit Rücksicht auf die Tradition der alten Vereine abgewendet. Es entstand die Bezirksliga, in die der Verein aufgenommen wurde. In dieser Klasse spielte der Verein in den folgenden Jahren eine beachtliche Rolle, noch verstärkt durch den Zugang der Fußball-Abteilung des Postsportvereins im Jahre 1937, der sich unserem Verein anschloss.

 

Im Spieljahr 1938/39 reichte die Kraft der 1. Mannschaft nach Einberufungen zum Militärdienst und anderen Veränderungen nicht mehr für die Bezirksklasse aus, der zweitletzte Platz in der Tabelle brachte den Abstieg.

 

1920 - 1932

Am 20. August 1920 fand die feierliche Einweihung der Sportanlage mit einem Freundschaftsspiel gegen den Sport-Club Stuttgart (1:3) statt. Die neue Anlage war geeignet, den Sportbetrieb neuen Auftrieb zu geben und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitglieder zu stärken.

 

Es folgten Privatspiele gegen große Gegner wie TV Elmsbüttel, FC Halle, MAC Budapest, Wacker München mit dem damals berühmtesten Mittelstürmer Schaffer und andere Vereine. Mit diesen Spielen war der Höhepunkt der sportlichen Erfolge überschritten. In diesen Jahren verlor der Verein bekannt Spieler wie Kutterer, Kugelstedt, Röck, Braun u.a. Die Jahre 1920/1924 waren ausgesprochene Krisenjahre. Die Leistungen der Mannschaften gingen zurück, und die Misserfolge rüttelten an der Struktur des Vereins, konnten aber das fest gebaute Gefüge des Vereins nicht erschüttern.

 

 

Nach dem Abstieg 1920/21 in die Befähigungsliga kam es 1924/1925 zum befürchteten Abstieg von der Kreisliga in die A-Klasse.

 

Im Spieljahr 1924/25 wurde der Verein jedoch Kreismeister und durch Aufstiegsspiele zur Kreisliga aufnehmeberechtigt. Auf Anhieb wurde die Kreisliga zurück erobert. Bis 1932 wurde die Kreisliga erhalten ohne bedeutende Höhepunkte.

 

1914 - 1919

Der durch den Kriegsausbruch lahm gelegte Spielbetrieb konnte 1915 langsam wieder aufgenommen werden und schon 1917/1918 wurde die Südkreismeisterschaft erkämpft. Das Kriegsende brachte im Spieljahr 1918/1919 neues Leben in den Vereinsbetrieb, und nach Abschluss der Kriegsrunden sah man eine gute spielerische Position. In diese Zeit fiel auch die Gründung einer Gesangsabteilung, die sich großer Beliebtheit erfreute und weit über den Rahmen der Vereins hinaus bekannt war.

 

Eine schwere Belastung war die Kündigung unserer Platzanlage am Weiherwald. Langwierige Verhandlungen mit der Stadtverwaltung waren erfolgreich. Am Langebruchweg wurde ein Geländer gefunden, das dann mit Hilfe der Stadt und freiwilliger Arbeit einer Treuen Schar unserer Mitglieder in eine den Bedürfnissen des Vereins entsprechende Sportanlage umgewandelt wurde.
 

1911

Nach der Erkämpfung des Aufstiegs in die höchste Spielklasse A im Jahre 1910/11, zu der die damaligen großen Vereine aus den Fußballzentren Karlsruhe, Pforzheim, Stuttgart, Freiburg, Straßburg gehörten, war es für unseren Vorortverein nicht leicht, sich in dieser erlesenen Fußballgesellschaft zu halten. Solides Können und ein zäher Wille, getragen von einer treuen Mitgliedschaft ermöglichten den Erhalt der ersten Fußballklasse bis zum Kriegsbeginn 1914. Neben Fußball wurde die Leichtathletik betrieben, wobei schöne Erfolge insbesondere mit der Staffel in der Waldlauf-Meisterschaft erreicht wurden.

 

1910

In einem unaufhaltsamen Siegeszug wurde im Spieljahr 1909/10 der stolze Titel eines Süddeutschen Meisters der B-Klasse errungen. Schon die Gaumeisterschaften mit 37 Punkten bei 22 Spielen und einem Torverhältnis von 92:22 Toren wurde in einem blendenden Stil nach Hause gespielt.

 

Die Süddeutsche Meister-Elf von 1910 wies folgende zwölf Namen auf: Reubelt, Schill, Lindauer, Karcher, Wilhelm Schmuck, Greber, Ed. Frank, Artur Schmuck, Bau, Reiser, Godelmann, Kugelstadt.

 

1909

1908/09 gelang wiederum die Kreismeisterschaft und in den anschließenden Spielen um die süddeutsche Meisterschaft endete unsere Mannschaft punktgleich mit Bieber und Darmstadt an der Spitze. Die Auswertung des Torverhältnisses brachte den Verein um den verdienten Erfolg.
 

1908

Der Start unter dem neuen Namen war im Spieljahr 1907/1908 wiederum ein voller Erfolg. Die 1. Mannschaft wurde Gau- und Kreismeister, die 2. Mannschaft Gaumeister. Bei den Meisterschaftsspielen stiegen die Zuschauerzahlen; durch die Opferbereitschaft der Mitglieder konnte die Sportplatzanlage verbessert und eingezäunt werden.

 

1907

Im Spieljahr 1906/1907 rückte der Club in die B-Klasse auf und errang im Anlauf mit der 1. und 2. Mannschaft die Gaumeisterschaft.

 

In dieses Jahr fällt auch die Änderung des Namens „FC Germania“ in Beiertheimer Fußballverein 1898.

 

1906

Der Sportbetrieb und das Spielniveau erfuhren einen merklichen Aufschwung, der im Spieljahr 1905/1906 nicht nur die Gaumeisterschaft, sondern auch die Teilnahme am Endspiel zur Kreismeisterschaft einbrachte. Das Spiel ging 3:6 verloren.
 

1904

Ein lang gehegter Wunsch ging im Spätjahr 1904 mit der neuen Sportanlage am Weiherwald (Weiherfeld) in Erfüllung. Damit war endlich eine Heimat gefunden. Hier wurde in echter Sportkameradschaft ein Clubhaus erstellt und eine Heimstätte aufgebaut.

 

1903

Im Jahr 1903/1904 trat der Club dem Süddeutschen Fußballverband bei. Er wurde in die unterste Spielklasse C eingeteilt. Aus den Verbandsspielen ging der Club sogleich als Meister hervor.
 

1898

Die Gründung des Fußballclubs von 18 jungen Männern war zu jener Zeit so etwas wie eine Sensation. Der Rasensport war von England kommend in Karlsruhe bekannt geworden und wurde von der Jugend mit Begeisterung aufgenommen. Der Club erhielt den Namen FC Germania.

 

Die Gründer waren: Adolf Braun, Eugen Braun, Theodor Bohner, Oskar Essig, Emil Fink, Emil Huster, Eugen Leupold, Erwin Leupold, Leopold Martin, Wilhelm Merz, Max Philipp, Julius Rastätter, Fritz Schassner, Hermann Schassner, Wilhelm Schneider, Engelbert Weber, Oskar Weber und Wilhelm Wieser.

 

Der Club brauchte eine Heimat, es musste ein geeignetes Spielfeld gefunden werden. Bis 1904 wurde das Gelände sechs mal gewechselt. Die Torstangen mussten dabei zum Spielfeld getragen werden. Eine Wegstunde, bis zum Forcheimer Exerzierplatz, war nicht außergewöhnlich. Es bestand ein reger Wettspielverkehr gegen die Vereine der näheren und weiteren Umgebung von Karlsruhe.

 
   
   

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