1989
Die Turnerschaft wird aufgelöst.1959
Mit der Fertigstellung der Südendschul-Turnhalle verdoppelte sich der Turnstundenbesuch. Das Jahr 1959 stand ganz im Zeichen des 75-jährigen Jubiläums. Ein wiederum glanzvoll besetztes Hallen-Handball-Turnier leitete am 3, Januar das Jubiläumsfest ein.
Nach umfassenden Vorbereitungen wickelte sich vom 11. -20. Juli auf der Sportanlage beim Stefanienbad ein reichhaltiges sportliches und geselliges Programm ab. Eine Feierstunde mit hohen geladenen Gästen eröffnete im würdig ausgestalteten Vereinsheim die festlichen Tage mit Ehrungen. Über 1.000 Turnerinnen und Turner erlebten am 18./19, Juli mit dem von der Turnerschaft und dem TSV Bulach ausgetragenen Kreisturnfest den glanzvollen Höhepunkt. In einem imponierenden Festzug marschierten am Nachmittag die teilnehmenden Vereine durch die festlich geschmückten Straßen von Beiertheim.
1958
Durch unermüdliche und außerordentliche Bemühungen konnte am 15. Juni 1958 der Sportplatz und das Vereinsheim beim Stefanienbad wieder eingeweiht und in Besitz genommen werden. Der Dank galt der Stadt Karlsruhe, dem Regierungspräsidium und dem Badischen Sportbund sowie den vielen Mitgliedern mit tausenden von freiwilligen Arbeitsstunden.
Auch dem TSV Bulach galt der Dank, auf dessen Gelände wir uns über die heimatlose Zeit als Gast sportlich betätigen konnten
1955
1955/56 konnte die Handballmannschaft neben der Kreismeisterschaft auch den Titel des Badischen Hallen-Handball-Meisters erringen.
1954
Der 10. April 1954 wurde zum Wiedergründungstag des Vereins. Neben den verschiedensten Gründen zur Trennung waren es u.a. die Verkehrsprobleme, die die Turnerschaft wieder in den Ortsteil zurückkehren ließen. Doch der Sportplatz am Stefanienbad war 1947 zu Kleingärten geworden, das vereinseigene Clubhaus durch Brandbomben zerstört.
In einer ersten Besprechung auf dem Rathaus mit Oberbürgermeister Günther Klotz und Bürgermeister Dr. Gutekunst wurde einer aus den Turnbrüdern Gustav Schäufele, Robert Ehmann, Karl Denzler und Robert Martin bestehenden Abordnung das moralische Anrecht auf das Gelände am Stefanienbad zugestanden. Leider ließen sich in die Zukunft gerichtete Absichten, der Turnerschaft im Beiertheimer Feld eine größenmäßig ausreichende und moderne Sportanlage zu erstellen, (noch) nicht verwirklichen.
Am 4. Dezember 1954 richtete die Turnerschaft erstmals in der Schwarzwaldhalle das internationale Hallen-Handball-Turnier aus, das zu einer Sportveranstaltung ersten Ranges wurde. In den weiteren Jahren konnten die besten Mannschaften aus ganz Europa begrüßt werden. Unter verantwortlicher Leitung von Robert Ehmann waren dies Höhepunkte des Hallen-Handball-Sports in Karlsruhe.
1953
Der gemeinschaftliche Weg des TuS ging nach einem knappen Jahrzehnt zu Ende. Die Turnerschaft und der BFV trennten sich wieder.
1952
Die ständig wachsende Turnabteilung war über die Übungsstunden hinaus in allen Gruppen erfreulich rege und aktiv. Die Turnfeste wurden mit beachtlichen Ergebnissen besucht. Am 6. Juli 1952 kamen über 1.000 Kinder zum Kinderturnfest auf unsere Vereinsanlage.
1949
Bereits 1949/50 nahmen 7 Fußball- und 8 Handballmannschaften an den Verbandsspielen teil. Der Leistungsstand der Handballmannschaft ermöglichte Freundschaftsspiele gegen spielstarke Gegner wie u.a. Berliner Sportverein 92, Spielvgg, Fürth, Stuttgarter Kickers und Offenbach.1948
Vom 5.-20. Juni 1948 wurde das 50-jährige Fußballjubiläum mit einer Spiel- und Sportwoche gefeiert. Aus der Not konnte man auf der Einladung zum "Festbankett" lesen: "Weingläser bitte mitbringen, Esswaren sind gegen Brotmarken erhältlich."
Die Fußballer spielten in der Kreis- oder Bezirksklasse, die Handballer in der Bezirks- oder Verbandskiasse.
1947
Das erste Hallen-Handball-Turnier wurde am 22.23. Februar 1947 in der Durlacher Festhalle ausgetragen. Weitere Turniere in der Karlsruher Markthalle bzw. in der Ausstellungshalle mit internationaler Besetzung wurden markante Punkte in der Karlsruher Handballgeschichte, die in Karlsruhe den Ruf nach einer großen und speziellen Sporthalle immer lautstarker werden ließen.
1946
Obwohl großer privater Sorgen ging es mit Tatkraft und Opfersinn an die Aufbauarbeit. Das BFV Sportgelände hinter dem Hauptbahnhof wurde instand gesetzt und eine Vereinsunterkunft mit Umkleideräumen erstellt. In den Spielabteilungen ging es rasch bergauf. Die Turnabteilung litt durch den kriegsbedingten Ausfall der örtlichen Turnhallen.
Bereits im Sommer 1946 trat der TuS mit einer Turn- und Sportwoche vor die Öffentlichkeit. Das erste Vereinsmitteilungsblatt wurde wieder herausgegeben.1945
Das sportliche Leben lag aussichtslos am Boden. Sämtliche Turn- und Sportgemeinschaften waren aufgrund einer Verfügung der Militärregierung aufgelöst. 1945 war es dann ein Gebot der Stunde, den sportlichen Wiederaufbau auf das Fundament einer einzigen großen örtlichen Sportgemeinschaft zu stellen. So entstand am 15. Dezember 1945 der TuS aus der früheren Turnerschaft und dem Fußballverein 1898.
1940 bis 1944
Fast alle wehrfähigen Turnratsmitglieder waren eingezogen. Vereinsführer Schäufele versah auch die Kassen- und Schriftführerarbeiten, Oberturnwart Waltenberger übernahm die Stellvertretung und die Leitung der Handballabteilung. In vierzig Feldpostbriefen, ursprünglich von Spielwart Robert Ehmann für seine Handballspieler begonnen, wurden annähernd 200 Mitglieder laufend über die Turnerschaft unterrichtet. So war die Verbindung zum Verein nie abgerissen und alle, die das Glück hatten, wieder heimzukehren, fanden sich im alten Kreis des Vereins wieder ein.
1939
Auf dem Vereinsplatz wurde das Kreisalterstreffen durchgeführt, das Gaufest in Mannheim erfolgreich besucht. Die aufstrebende Handballmannschaft begab sich unter Betreuung von Robert Ehmann auf eine Gastspielreise nach Österreich, die aber durch den Beginn des 2. Weltkrieges jäh unterbrochen wurde.
1938
War der Verein beim Deutschen Turn- und Sportfest in Breslau gut vertreten. Paula Müller und Leni Doll wurden Kranzsiegerinnen.
1936
1936 wurde ein eindrucksvolles Schauturnen im Theatersaal der Schrempp-Gaststatten (ehem. Colosseum) und mehrere andere Werbeveranstaltungen für die Olympiade 1936 in Berlin erfolgreich durchgeführt.
Unter Robert Ehmann lebte die Vereinszeitung wieder auf.
1935
Waren alle Abteilungen erfolgreich am Gaufest beteiligt.
Die Handballmannschaft konnte sich nur zwei Jahre in der Gauklasse halten.
1934
Qualifizierte sich die Handballmannschaft als zweiter Aufsteiger für die Gauklasse. Die Läufer waren weiter erfolgreich. Alfred Reisch wurde Kreismeister über 200 m, die 4 x 100 m Staffel wurde mit 45,6 Sek. dritter Sieger.
Unter Einsatz aller Fachwarte, an der Spitze Bernhard Conrad, Ludwig Waltenberger, Karl Denzler, Jakob Schandin, Walter Winter u.a. wurde das über zehn Tage gehende 50. Jubiläumsfest im Sommer 1934 zu einem überragenden Erfolg.
1933
Unter Leitung von Albert Haas und Albert Fischer vom Turnverein und Bernhard Conrad vom Turnerbund vereinten sich am 17. Juni 1933 beide Beiertheimer Turnvereine. Die neue Vereinsführung übernahm Bernhard Conrad, unterstützt von bewährten Leitern beider Vereine.
Die anlässlich der Zusammenschlussfeier durchgeführte Werbeveranstaltung wurde zu einem vollen Erfolg, und überzeugte die Zweifler. Der „Fusionsschwund" von Mitgliedern war bald aufgeholt. Beiertheim wurde vorübergehend drittstärkster Verein im Kreis.
Turner und Turnerinnen errangen erste Auszeichnungen und erhielten Kränze. Die Volksturner waren in der 10 x 100 m Staffel bei starker Konkurrenz überlegene Sieger. Beim Deutschen Turnfest in Stuttgart 1933 wurde Eugen Schnaith Kranzsieger.
Abschluss der Jahresarbeit war ein prächtiges Schauturnen aller Abteilungen mit 250 Mitwirkenden im "Kühlen Krug".1930
Die Jugendarbeit war sehr erfolgreich. Das 20-jährige Stiftungsfest des Turnerbundes war ein voller Erfolg, Das lang ersehnte Turnerheim konnte erstellt werden und förderte das gesellschaftliche Leben im Verein. Einen guten Aufschwung nahm die Handballmannschaft, die dauernd an der Spitze der Runde zu finden war.
1929
Wurde das 40-jährige Stiftungsfest mit u.a. Einzelwetturnen des Karlsruher Turngaues erfolgreich gefeiert.Ein neuer Turnplatz forderte in den Inflationsjahren große finanzielle Opfer.
Der Turnerbund erstellte eine Halle mit Umkleideräumen auf dem Platz.
1926
Verursachte der Spielplatz beim Stefanienbad hohe Kosten. Die Spielabteilung des Turnerbundes führte ihr erstes Handballturnier durch.1923
Die Handballmannschaft errang den badischen Meistertitel.Eine Anzahl Turner nahm am Deutschen Turnfest in München teil.
Die Sängerriege feierte ihr 25-jähriges Bestehen,
1922
Trennte sich wieder die Sängerabteilung vom Turnerbund. In der Folge konnten schöne Erfolge verzeichnet werden, eine gute Sänger und Theaterabteilung förderte das gesellschaftliche Leben.1921
Wurde der Sänger- und Turnvereinigung die Durchführung des Gauturnfestes übertragen.1920
1920 fand das 10-jährige Stiftungsfest der Sänger- und Turnvereinigung mit einem kreisoffenen Wetturnen statt.1919
Erfolgte der Zusammenschluss des Turnerbundes mit dem Gesangverein Freundschaft Beiertheim zur Sänger- und Turnvereinigung.1914
Die Vorbereitungen zum dreißigjährigen Stiftungsfest mussten wegen des beginnenden Weltkrieges abgebrochen werden. Der Verein hielt Verbindung mit den im Felde stehenden Mitgliedern aufrecht.
1910
Wurde ein Krisenjahr durch Absplitterung einiger eifriger Turner in den neu gegründeten Turnerbund Beiertheim,1904
Wurde der vom Verein angeregte Turnhallenbau durch die Gemeinde erstellt1898
1898 stellte die Gemeinde einen Turnplatz zur Verfügung.
Das emporkommende Fußballspiel brachte dem Verein durch Abgänge zum neu gegründeten FC Germania Beiertheim erstmals Mitgliederverluste. Im selben Jahr wurde eine Sängerriege gegründet.

